Gryphon Atlas - Spikes
 

Gryphon Atlas - Spikes

Gryphon Audio aus Dänemark ist allgemein bekannt für seine Neuerungen auf dem Gebiet der Verstärker und Lautsprecher sowie für sein Zubehörprogramm aus sinnvollen Ergänzungen, die jeder hochwertigen Anlage den entscheidenden Qualitätssprung vermitteln können.

Besonders in Erinnerung sind hier die legendären Exorcist von 1994 und Black Exorcist von 1996 für die Entmagnetisierung von Tonabnehmern.

Gryphon ist auch ein Wegbereiter auf dem Gebiet der Resonanzkontrolle. Beispiele sind die Black Spikes als Standardausrüstung der Gryphon XT Vorstufen und die Geräteplattform Square One. Der XT war das erste Erzeugnis, das serienmäßig mit Spikes ausgestattet war.

Die Firma Gryphon hat sich bereits früh entschieden, bei der Resonanzminderung nicht auf Absorption und Umsetzung in Wärmeenergie durch weiches Material zu setzen. Gummifüße und -matten, Federn, Flüssigkeitsreibung usw. arbeiten allgemein durch eine überwiegend zufällige Mischung aus Ankopplung und Entkopplung zur Unterlage. Durch die Frequenzabhängigkeit sind der Energietransfer und daher auch die Wirkung auf die Musikwiedergabe in hohem Maße unbestimmt.

Aus diesem Grund wirken die neuen Gryphon Atlas Spikes durch direkte Ankopplung, mechanische "Erdung", um Resonanzen von den betroffenen Komponenten wie Lautsprechern und Geräten abzuleiten.

Die umfangreichen Untersuchungen zu diesem Thema haben gezeigt, dass Größe, Form und Material der Spikes einen entscheidenden Einfluss auf die Klangqualität haben. Einige Werkstoffe speichern einen Teil der Energie eher als sie abzuführen. Durch ihre sorgsame Materialauswahl aus dem Kunststoff Polyacetat, Aluminium und gehärtetem Stahl schaffen die Gryphon Atlas Spikes ein Ventil zwischen den Geräten und der Unterlage, sie leiten die Energie nur in eine Richtung, und arbeiten daher als mechanische Diode.

Dieses nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll konstruierte Zubehör wird unabhängig vom Gewicht der Komponenten verwendet, hat 4mm-Gewinde zur einfachen Montage unter Lautsprechergehäusen oder kann mit Klebefolie unter Geräten angebracht werden. Die Höhe der Spikes ist zum ausbalancieren einstellbar. Beim experimentieren mit der Position, z. B. direkt unter Transformatoren oder Motoren, kann hinsichtlich Straffheit im Bass, Abbildungsschärfe, Offenheit und Klarheit oft ein Optimum gefunden werden.

Gryphon Audio empfiehlt die Spikes besonders in Kombination mit vibrationsempfindlichen Geräten wie Röhrenverstärker und Plattenspieler, CD-Laufwerke sowie Verstärker mit konventioneller Verdrahtung.

Durch ihren minimalen, punktförmigen Auflagekontakt beseitigen Atlas Spikes unschöne, durch Vibra-tion, Resonanzen und Mikrofonie verursachte Effekte. Wie alle Gryphon Erzeugnisse sind auch die Atlas Spikes vom Firmengründer Flemming E. Rasmussen inspiriert und werden in Dänemark hergestellt.